Wertigkeitsstudie und Faktencheck
Zusammenfassung der Wertigkeitsstudie.
Die gesamte Studie ist hier zu finden.

Zusammenfassung des Faktenchecks
Das gesamte Fakentcheck-Heft ist hier zu finden.
Was passiert gerade im Beteiligungsverfahren Tempelhofer Feld?
Zusammenfassung der Wertigkeitsstudie.
Die gesamte Studie ist hier zu finden.

Zusammenfassung des Faktenchecks
Das gesamte Fakentcheck-Heft ist hier zu finden.
Dieses Jahr steigt das Beteiligungsmodell beim deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN fürs Klima aufs Rad!

Foto: Kathleen Wächter
Ziel: 21 Tage lang so viele Alltagswege wie möglich klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen.
Los geht’s in Berlin am 16. Mai – dann heißt es: aufs Rad schwingen und bis zum 5. Juni Kilometer sammeln!
Macht mit im # Offenes Team Feldliebe!
Ob übers Feld, rund ums Feld oder quer durch Berlin – jeder geradelte Kilometer zählt für unser Klima und unser Team.
🔗 Jetzt anmelden unter: www.stadtradeln.de/berlin
So einfach geht’s:
Ladet gern Menschen aus eurem Freundeskreis ein, motiviert auch Kolleginnen und Bekannte – je mehr wir sind, desto besser fürs Klima!
Mehr Infos & Spielregeln gibt’s hier:
www.stadtradeln.de/spielregeln
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen – für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz
Frohes Radeln wünscht euer Team Feldliebe!

(Foto: Geschäftsstelle)
Im Oktober 2025 wird die Feldkoordination des Beteiligungsmodells Tempelhofer Feld neu gewählt. Drei Jahre lang engagieren sich Bürger*innen in diesem Gremium für das Tempelhofer Feld, zu dem auch die Senatsumweltverwaltung und Grün Berlin gehören.
Ab jetzt können sich Interessierte als Kandidat*in für die Feldkoordination aufstellen lassen.
Ihr überlegt, euch für dieses Amt zu bewerben, habt aber noch ein paar Fragen? Ihr habt die Aushänge auf dem Feld gesehen und seid neugierig, was sich hinter der Aufgabe als gewählte/r Feldkoordinator*in verbirgt?
Hier geben die aktuellen, gewählten Feldkoordinator*innen Auskunft über ihr Engagement im Beteiligungsmodell Tempelhofer Feld.
Was hat Sie motiviert, sich als Feldkoordinator*in zu bewerben?
Welche Aufgaben erledigen die gewählten Feldkoordinator*innen?
Was sind Fähigkeiten, die zur Ausübung des Amtes nützlich sind?
Was sind aktuelle Herausforderungen des Gremiums?
Wie viel Zeit beansprucht das Engagement für die Feldkoordination monatlich?
Die besten Momente in der Feldkoordination?
Ihr Rat an Menschen, die sich für das Amt der Feldkoordinator*in interessieren und mitmachen möchten?
Wir haben die Feldkoordinator*innen gebeten, folgende Sätze zu vervollständigen:
Dass gewählte Bürgerinnen und Bürger in der Feldkoordination mitarbeiten ist wichtig, weil….
- sonst eine demokratische Teilhabe der Gestaltung und Pflege für diese wichtige Grünfläche unterbleibt.
- das Feld allen gehört und die Feldkoordination möglichst viele vertreten sollte.
Senatsverwaltung, Grün Berlin und gewählte Bürger:innen können gemeinsam bewirken, dass...
- bürgerinitiierte Projekte auf dem Tempelhofer Feld eine Fläche für die Durchführung ihres Projekts zur Verfügung gestellt bekommen, das von allen genutzt werden kann.
- die verschiedene Akteure zusammenarbeiten um das Feld je nach Kompetenz so gut wie möglich weiter zu entwickeln.
Gewählte Bürgerinnen und Bürger bringen wichtige Perspektiven ein – nämlich...
- Beachtung von Naturschutz und Einrichtung von Naturschutzflächen, legalen Gestaltungsfragen (Bäume und deren Standorte als Schattenspender u.ä.), Bänke und Toiletten, Angebotsflächen für bestimmte Altersgruppen und Aktivitäten….
- eine bunte Sammlung verschiedener Interessen und Leidenschaften für das Feld.
Die Beteiligung der Bürgerschaft steht nicht nur im Tempelhofer Feld Gesetz, sondern wird in der Feldkoordination auch gelebt und zwar...
- durch Mitwirkung an Entscheidungen zur Gestaltung bzw. Sanierungen und Wiederinbetriebnahme von Gebäuden auf dem Feld, Infrastrukturentscheidungen, Mitsprache bei Baumpflanzungen, Beweidung, Naturschutz …
- durch die Stimmen unterschiedlichster Bürger*innen, die sich alle für das Feld engagieren.

Einladung zum 16. Feldforum
Wann: Samstag, 17. Mai 2025,
14:00-17:00 Uhr
Wo: Luftschloss Tempelhofer Feld
Eintritt frei!
Was passiert auf dem Tempelhofer Feld?
Auf dem Feldforum geben die Feldkoordinatorinnen und Feldkoordinatoren einen Überblick über alle aktuellen Entwicklungen, Mitgestaltungsspielräume und Projekte auf dem Feld.
Erfahrt beim Feldforum mehr über:
Das Programm ist noch in Erarbeitung
Vorläufiges Programm:
14:00 Uhr: Start und Begrüßung am Luftschloss
14:00-15:00 Uhr: Mitmach-Programm, Informationen und Austausch, Live-Musik
15:00-16:20 Uhr: Bühnenprogram mit Präsentationen und Informationen o.g. Themen
16:20-17:00 Uhr: Mitmachaktionen, Begehungen, Quiz und Informationsstände u.v.m.
17:00 Uhr: Ende des Feldforums
Hier findet ihr zum Feldforum:
Lasst uns beim monatlichen THF-Stammtisch in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen! Bringt Eure Anliegen, Anregungen und Fragen mit!
Der THF-Stammtisch beginnt immer ab 18:00 Uhr und findet im Tempelgarten statt. Stammtisch-Ende nach Bedarf.
Bei Schlechtwetter informieren wir über Alternativen.
Der erste THF-Stammtisch der Saison findet am Montag, 5. Mai im Anschluss an das Feko-Treffen statt und beginnt deshalb ab 19:30 Uhr.
Die weiteren THF-Stammtisch-Termine 2025 sind:
19. Juni 2025 ab 18:00 Uhr
17. Juli 2025 ab 18:00 Uhr
18. September 2025 ab 18:00 Uhr
Alle Infos zur Wahl der Feldkoordination 2025
ZUSAMMEN FÜRS TEMPELHOFER FELD!
Dass das Tempelhofer Feld eine Fläche für alle geworden ist, ist dem Engagement von Berliner Bürgerinnen und Bürgern und Initiativen zu verdanken. Ihr jahrelanger Einsatz führte 2014 zum Volksentscheid, bei dem die Berliner*innen für das „Gesetz zum Erhalt des Tempelhofer Feldes“ stimmten. Auf den Volksentscheid folgte ein zweijähriger Prozess, in dem es viele Fragen zu klären gab: Wie soll das Tempelhofer Feld künftig genutzt werden? Wie wird die dauerhafte Beteiligung der Bürger*innen sichergestellt und wie werden die Entwicklungsziele nachhaltig umgesetzt?
Das Ergebnis dieses Prozesses ist das gegenwärtige Beteiligungsmodell.
Werde Teil des Beteiligungsmodells. BEWIRB DICH ALS FELDKOORDINATOR*IN!
Im Oktober 2025 werden die Mitglieder der Feldkoordination neu gewählt. Die Feldkoordination kümmert sich darum, die Entwicklung und Pflege des Tempelhofer Feldes zu koordinieren und dabei die Einbindung der Öffentlichkeit sicher zu stellen.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich schon beim Feldforum am 17. Mai 2025 über die Wahl und die Aufgaben der Feldkoordination zu informieren, Fragen zu stellen und sich mit den aktuellen, gewählten Feldkoordinator*innen auszutauschen.
INFORMATIONEN FÜR INTERESSIERTE
Die Aufgaben der Feldkoordination:

(Feldforum 2024, Fotograf: Dirk Enters)
Wie werde ich Kandidat*in?
Wenn Du Dich ehrenamtlich für Berlins größten Freiraum engagieren möchtest, dann bewirb Dich als Feldkoordinator*in. So funktioniert's:
Zeit, die Du mitbringen solltest für ...
Der Stundenbedarf variiert je nach individuellem Einsatz und Verfügbarkeit. 10-15 Stunden im Monat sollten eingeplant werden.
Wie es nach der Bewerbung weitergeht:
Nach dem Bewerbungsschluss am 11.09.2025 werden alle Bewerber*innen auf der Beteiligungsseite vorgestellt - gerne mit einem Foto. Außerdem gibt es am
25. September 2025 einen Online-Termin, bei dem sich die Kandidat*innen der Öffentlichkeit vorstellen.
Übersicht der Wahltermine:
Am 16.10. werden die Ergebnisse der Wahl nach Beendigung der Abstimmung bekannt gegeben.
Nützliche Informationen
» Bewerbungsbogen für Kandidierende
» Geschäftsordnung der Feldkoordination
» Fragen und Antworten zum Engagement. FAQs der gewählten Feldkoordination

Infopavillon beim Saisonstart 2024 (Foto: Kathleen Waechter)
Der Info-Pavillon - der rote Container unweit des Eingangs Columbia-Damm - ist eine wichtige Informationsdrehscheibe auf dem Tempelhofer Feld. Betrieben wird er seit der letzten Saison von der interkular gGmbH.
Aus ihrem Saisonsbericht „Info-Pavillon 2024“ haben wir ein paar spannende Zahlen und Fakten zusammengetragen.
Zahlen und Fakten zum Info-Pavillon
Der Info-Pavillon war in der Saison 2024 von Mai bis Dezember an vier Tagen pro Woche geöffnet. Insgesamt waren das 29 Wochen.
Das Team stand 580 Stunden für die Fragen, Anmerkungen und Rückmeldungen der Besuchenden bereit.

Screenshot aus dem Saisonsbericht Info-Pavillon 2024 der interkular gGmbH
Das interkulturelle und mehrsprachige Team besteht aus neun Personen. Die Sprachen, die im Infopavillon gesprochen werden, sind: Deutsch, Englisch, Arabisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Slowakisch, Fullah, Dazaga und Hausa!
Mit diesen Sprachenvielfalt kann das Team - die sog. Feldlots*innen - auf unterschiedlichste Anfragen der vielen verschiedenen Besucher*innentypen reagieren. Die Feldlots*innen nutzen ihre Kompetenzen zudem, um die Menschen auf dem Feld niederschwellig anzusprechen und zu beraten.
Registriert wurden in der gesamten Öffnungszeit 2024 1653 Gespräche. Die Besuchendenzahl im Infopavillon in der Saison war mehr als doppelt so hoch: 3446 Menschen wurden 2024 ingesamt gezählt.
Was interessiert die Gäste des Info-Pavillons am meisten? Die Themen wurden von interkular genau festgehalten. Die drei stärksten Themen sind:

Screenshot aus dem Saisonsbericht Info-Pavillon 2024 der interkular gGmbH
Der Info-Pavillon verbindet verschiedenste Besucher*innengruppen und versteht sich als Brücke zwischen der lokalen und überregionalen Gemeinschaft. Hier werden auch umfassende Informationen zum Beteiligungsmodell des Tempelhofer Feldes geteilt.
Während der Winterspause wird der Infopavillon aktuell von einem der beliebten Coffeebikes als „Winterpavillon“ zwischengenutzt. Der „Winterpavillon“ ist zu einem kleinen Café umfunktioniert worden. Hier können Freitag bis Sonntag von 11 Uhr bis eine Stunde vor Parkschließung Kaffee und Kuchen genossen werden. Der Winterpavillon ist bis Ende März geöffnet!

10 JAHRE TEMPELHOFER FELD GESETZ, 10 JAHRE BÜRGERBETEILIGUNG, 10 JAHRE #FELDLIEBE - Rückblick auf das offene Haus 104 anlässlich einem Jahrzehnt Tempelhofer Feld
Dieses Jahr 2024 ist das Tempelhofer Feld Gesetz (THF-G) 10 Jahre in Kraft. Das hat die Feldkoordination zusammen mit dem Bürgerhaus Haus 104 zum Anlass genommen, auf dem Feld einen kleinen Veranstaltungskanon durchzuführen. Die Bürgernnen und Bürger hatten die Möglichkeit, im Rahmen der Tage der Offenen Tür, aktuelle Themen des Feldes wie z.B. das Beteiligungsmodell und die Feldkoordination sowie das schön sanierte Bürgerhaus kennenzulernen.
Christiane Bongartz gibt einen Rückblick zum Programm:
Leider haben nicht so viele Besucher und Besucherinnen den Weg zu uns gefunden. Allen die da waren eröffnete jedoch der Besuch einen sehr persönlichen Einstieg in die aktuellen Diskussionen zum Feld. Der parallel stattfindende Bürgerdialog seitens der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu einer beabsichtigten „möglichen Änderung des Tempelhofer Feld Gesetzes“ um den Weg zu einer Bebauung frei zu machen, war bei allen BesucherInnen ein großer Besorgnisgrund.
Die am 14.09.2024 angesetzte Talkrunde im Haus 104 war (mit ca. 40 Personen) gut besucht. Ausgehend von der aktuellen Fragestellung bezüglich des von SenStadt angesetzten Bürgerdialoges „Warum wird die Frage, OB das Tempelhofer Feld überhaupt bebaut werden soll, im Bürgerdialog nicht gestellt? Die Gäste aus der Lokalpolitik ebenso wie die Anwesenden waren sich darüber im Klaren, dass die Ausklammerung der OB-Frage aus Sicht einer repräsentativen, anspruchsvollen Bürgerbeteiligung ein mit einem starkem Mangel behaftetes Verfahren darstellt. BürgerInnen werden für nicht befähigt gehalten, die OB- Frage eigenständig zu erarbeiten sondern sollen lediglich die Konditionen herausarbeiten, unter denen die Politik ihre Bebauungsabsichten legitimieren möchte.
Einschätzung war, dass der seitens SenStadt angesetzte Bürgerdialog dazu dient, den Volksentscheid von 2014 medienwirksam überschreiben zu wollen. Einigkeit herrschte darüber, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, allen Berlinern und Berlinerinnen den Wert des Feldes auch weiterhin zu vermitteln, auch wie ernst die Lage ist.
Heute wissen wir, dass sich auch die teilnehmenden BerlinerInnen des Bürgerdialoges für den weiteren Erhalt des Feldes ausgesprochen haben. Stand die OB-Frage der Bebauung am 1. Dialogwochenende noch wie ein durchsichtiger Elefant im Raum, hatte sich die OB- Fragestellung am 2. Dialogwochenende quasi aufgelöst. Die seitens des Senats gestellte Frage der Wie-Bebauung konnte nicht guten Gewissens von den TeilnehmerInnen beantwortet werden, wenn auch in mannigfältiger Form immer wieder gestellt.
Das komplexe Wissen um das Feld und die damit verbundenen Rahmenbedingungen stellten sich für eine Bebauung des Feldes -auch nicht als sogenannte Randbebauung-
als nicht sinnvoll heraus, wenn man die Qualitäten und den Wert des Feldes erhalten möchte.
Am 17.09.2024 konnten wir uns dann den erfreulicheren Themen des Feldes in einem großen Zoomformat mit dem Titel 10 Jahre Feld zuwenden. Darin ging es um die Themen Wertigkeit, Natur und Soziales.
Zuerst stellte Stefan Braatz, ökologischer Pflegebegleiter für das THF, die Natur und die Pflege des Feldes aus naturschutzfachlicher Sicht in Form einer mit tollen Landschafts- und Naturaufnahmen durchsetzten Präsentation dar. Anschließend trug Frau Ursula Renker die Kernaussagen der Wertigkeitsstudie zusammen und erläuterte diese anschaulich.
Im Nachhinein wurden wir des Öfteren darauf angesprochen, ob beide zusammen diesen hervorragenden, sich ergänzenden Vortrag nicht nochmals als Podcast für alle Interessierten aufnehmen könnten, so erfrischend und begeisternd sei dies gewesen. Vor allem ein wertvoller und interessanter Perspektivwechsel auf das Feld.
Weil nicht oft genug darauf verwiesen werden kann, teilen wir hier nochmal die
» Wertigkeitsstudie
Im Rahmen der aktuellen Entwicklungen haben zivilgesellschaftliche Akteure und Bürgerinnen und Bürger einen ausführlichen Faktencheck erstellt, der eine fundierte Informationsbasis zum Erhalt des Tempelhofer Feldes bietet. Das Heft enthält auf mehr als 50 Seiten wichtige und aufschlussreiche Informationen. #Feldliebe
» Zum Fakten-Heft
» Im Rahmen des 10 jährigen Jubiläums ist auch ein Feldfakten-Poster entstanden, das zum Download bereit steht.
Die Planungen für die befristete Unterbringung von Geflüchteten und Asylbegehrenden nach § 9 ThFG auf den Erweiterungsflächen im Bereich Columbia-Damm schreiten voran.
Seit Sommer 2024 laufen die Abstimmungen zwischen allen Beteiligten und im Oktober 2024 erfolgte seitens des durch die BIM beauftragten Planungsbüros die Vorstellung der Machbarkeitsstudie WCD2.0 THF: Auf der ca. 24.800 m² großen Fläche werden ab dem 2. Quartal 2025 Unterkünfte für ca. 1000 Personen geschaffen.
Es sind insgesamt neun dreigeschossige Gebäude (Containerbauweise) vorgesehen, die in Nord-Süd Ausrichtung positioniert werden. Die Gebäude sind auf drei Ebenen mit Wohneinheiten in Appartementstruktur, für eine Belegung mit 4 Personen ausgestattet.
Das Gelände wird mit einer größeren und weiteren kleinen Freiflächen ausgestattet sein, die dem Aufenthalt dienen. Darüber hinaus gibt es eine Sport- und eine Sandspielfläche, Fahrradbügel, Sitzgelegenheiten, Hochbeete, sowie Pavillons mit sonnengeschützten Aufenthaltsbereichen.
Der Bezug der Unterkünfte ist für den Beginn des Jahres 2026 vorgesehen. Im Zuge dieser Planungen wird das Projekt nuture Art Minigolf in den Wintermonaten 2024/2025 auf eine nahegelegene Fläche umgesiedelt. Weitere Projekte (z.B. der Gemeinschaftsgarten Stadtacker) können an ihrem bisherigen Standort verbleiben und auch die Sportflächen im Bereich Columbia-Damm bleiben erhalten.

Foto: Pat Appleton
An zwei Septemberwochenenden (7./ 8., sowie 21./22.09.2024) fanden Dialogwerkstätten im Rahmen des Dialogprozesses zum Tempelhofer Feld statt, initiiert von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Zum zweiten Termin waren 150 Berlinerinnen und Berliner eingeladen, sich kundig zu machen und zur Zukunft des Feldes zu debattieren und Entwicklungsperspektiven zu votieren. Das Votum dieses Prozesses: eine große Mehrheit lehnt eine Randbebauung ab.
Pat Appleton war als eine der gewählten Feldkoordinatorinnen des Beteiligungsmodells bei dem zweiten Wochenende dabei und schildert den Dialogprozess aus ihrer Sicht:
An einem heißen Samstag am zweiten Wochenende im September trafen sich ungefähr 150 vom Berliner Senat ausgeloste Bürger mit vielen unterschiedlichen Akteuren, die das Tempelhofer Feld betreuen oder bespielen. Das Treffen war von der Firma Nexus im Auftrag des Berliner Senats geplant worden, damit die Teilnehmenden des Bürgerdialogs sich ein umfassendes Bild über das Tempelhofer Feld machen konnten. Schließlich sollten sie ihre Entscheidungen zum Ideenwettbewerb gut informiert treffen können.
Es folgte für die Besucher ein straffes Programm von Vorträgen, die das bürgerschaftliche Engagement, Arbeit des Senats und dessen angeschlossenen Unternehmen sowie den Natur- und Denkmalschutz und vieles mehr beleuchteten. Die Teilnehmenden des Bürgerdialogs zeigten sich überrascht über die Vielfalt der Angebote, die bereits auf dem Feld verwirklicht wurden.
Die Feldkoordination wurde mit einem kurzen dreiminütigen Beitrag durch mich vertreten und ich durfte die Aufgabe und Arbeit der FeKo (Feldkoordination) sowie das bereits Erreichte zum Schutze des Feldes laut Entwicklungs- und Pflegeplan (EPP) erörtern. Es war möglich in diversen Pausen mit Bürgern ins Gespräch zu kommen, und es stellte sich heraus, dass die meisten Bürger von einer Bebauung absehen wollten und sich ihnen ihre Teilnahme an einem Ideenwettbewerbes in Zeiten von Klimaveränderung, knappen Budgets und vom Senat beschlossenen Sparmaßnahmen im Landeshaushalt nicht hinlänglich erschloss.
Aus der Werkstatt wurden 10 Entwicklungsperspektiven abgeleitet, die per Punktevergabe zustande kamen. Die am zweihöchsten bewertete Entwicklungsperspektive lautete: "Schützt Berlins Oase | THF-Gesetz erhalten und keine Bebauung im Sinne des Gesetzes | Erhaltung und Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen und naturräumlicher Funktionen unter Berücksichtigung von Kinderbedürfnissen."

Bild: Ausschnitt der Entwicklungsperspektiven, S. 4
Der Ideenwettbewerb, ausgelobt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen startet dennoch. Am 13. November 2024 begann ein europaweit ausgeschriebener Ideenwettbewerb für das Tempelhofer Feld. Im Juli 2025 sollen die Ergebnisse in einer dritten Dialogwerkstatt den Teilnehmenden vorgestellt werden. Im September 2025 sollen die Ergebnisse in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt werden.
» Entwicklungsperpektiven aus der Bürgerbeteiligung der Dialogwerkstatt
» Bericht im Tagesspiegel